KURATORIUM FÜR BERUFSKRAFTFAHRER
(KFB)

 

Durch eine sinnvolle Aus- und Weiterbildung im Verkehrsgewerbe wird nicht nur der Bildungsstand der beruflichen Kraftfahrer, sondern auch der, der Verantwortlichen verbessert.  Beschränkt man sich heute noch auf die berufsbegleitende Ausbildung, die sich in erster Linie am Nutzfahrzeug LKW orientiert, so wird es für die Zukunft notwendig sein, das Unterrichtsangebot auch auf die Peripherie bis hin zur Schulung verantwortungsbewusster Manager und Mitarbeiter in allen Bereichen des beruflichen Straßenverkehrs auszudehnen.  Dazu zählen neben kaufmännischen Bildungslehrgängen genauso Disponentenseminare wie EDV-Ausbildungen, Seminare für leitende Mitarbeiter, Schulung über Abwicklung von Güter- und Personentransporten und Seminare zur Schadensverhütung.

Die breite Palette an Lehrgängen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit ist ein wesentlicher Bestandteil des Bildungsangebotes.  Die Berufsausbildung von Fahrern, die ihren Arbeitsplatz nicht in einem geschlossenen Betrieb, sondern im öffentlichen Verkehrsraum haben, war und ist immer auch Verkehrssicherheitsarbeit.  Das entsprechende Wissen - verbunden mit den perfekten Lenken eines Fahrzeuges trägt immer zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bei.

Angesichts der heute prognostizierten Steigerung des Güter- und Verkehrsaufkommens um 40 bis 60 % fällt den LKW-Fahrern und Buslenkern in Zukunft eine noch größere Verantwortung als bisher zu.

Bedenkt man die technische Fortschritte der Fahrzeuge, sei es durch elektronische Schalthilfen oder modernes Motorenmanagement, klingt diese Feststellung etwas unlogisch.  Aber gerade der Fahrer ist derjenige, der letztendlich den Verbrauch und damit einen Teil der Emissionen beeinflusst.   Er ist verantwortlich für die Lastensicherung, für eine umsichtige und rücksichtsvolle Fahrweise und damit für die Unfallhäufigkeit! Letztendlich prägt das Verhalten der Berufskraftfahrer auf der Straße das gesamte Verkehrsgeschehen. Ebenso ist die Akzeptanz des Transportmittels LKW und Autobus davon abhängig.

Die Qualifikation junger Fahrer reicht höchstens bis zum leichten Solo - Lkw, entsprechend der Ausbildung zur Führerscheinprüfung.  In den Fahrschulen wird für den Führerschein gelernt und gelehrt.  Die Wirtschaft verlangt Praxis und die Gesellschaft erwartet sich verkehrssicheres Verhalten von den Berufsfahrern.  Das wird dem Menschen aber nicht in die Wiege gelegt, es muss erlernt werden. 

Diese Kenntnisse und Fertigkeiten können jedoch nicht nur durch „Erfahrung“  und in Form von grauer Theorie erlernt werden. Es ist daher  notwendig und unabdingbar diese Theorie mit der Praxis zu verknüpfen.

Das Kuratorium für Berufskraftfahrer versucht diesem Umstand Rechnung zu tragen.

Wir - das Kuratorium für Berufskraftfahrer - sind eine völlig unabhängige Einrichtung auf Vereinsbasis (siehe Ziel.)

Wir betreiben ein Ausbildungszentrum dass wir mit einem hohen Qualitätsstandard - in Eigenregie und mit Eigenmittel errichtet haben.